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Die DPSG
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Gemeinsam unterwegs

In der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg sind Jungen und Mädchen, Männer und Frauen gemeinsam unterwegs. Sie wagen Abenteuer und lernen, für sich und für andere in der Gruppe Verantwortung zu übernehmen. Sie entwickeln eine lebendige Beziehung zu Gott.
»Duty to myself« und »Duty to others« und »Duty to god« hat der Gründer der Weltpfadfinderbewegung, Lord Robert Baden- Powell, das genannt.
Das pädagogische Prinzip des Pfadfindens ist erstaunlich schlicht: Kinder und Jugendliche erziehen sich mit Unterstützung der erwachsenen Leiterinnen und Leiter selbst. Jede und jeder bringt seine Fähigkeiten ein, gelernt wird während des gemeinsamen Handelns.

Ziele und Menschenbild

Die DPSG ist Teil einer weltweiten Erziehungsbewegung, die sich an alle jungen Menschen wendet. Sie eröffnet ihnen im Rahmen der Prinzipien der Pfadfinderbewegung und im christlichen Glauben die Chance, durch selbstgesetzte Ziele und prägende Erlebnisse die eigene Persönlichkeit zu entwickeln.
In der DPSG lernen Kinder und Jugendliche ihre sozialen, emotionalen, spirituellen, geistigen sowie körperlichen Fähigkeiten einzusetzen. Die DPSG erzieht ihre Mitglieder zu einer kritischen Weltsicht und schafft einen Freiraum für neue Ideen.
Junge Menschen und Erwachsene machen in der DPSG die Erfahrung, dass sie von Gott und den Menschen angenommen und geliebt werden.


Christliche Orientierung

Der christliche Glaube gibt Antrieb und Ausrichtung für das Handeln. Mitglieder der DPSG orientieren sich an der biblischen Botschaft. Sie erzählt besonders von Jesus Christus, der vom Vater in diese Welt gesandt wurde und im Heiligen Geist bei den Menschen ist. Er ist Vorbild. Sein Gebot, dass man Gott und den Nächsten lieben soll, wie sich selbst, treibt an (vgl. Lk 10). Er will für alle Menschen das „Leben in Fülle“ (vgl. Joh 10). Als katholischer Verband ist die DPSG Mitglied in der Internationalen Katholischen Konferenz des Pfadfindertums (IKKP) und im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ). Als Verband in der Kirche will die DPSG ihren Mitgliedern Orientierung im christlichen Geist geben. Sie engagiert sich im Sinne der Ökumene und steht deswegen Mitgliedern anderer Konfessionen und Religionen offen gegenüber.

Die Prinzipien

Verantwortung gegenüber Gott

Wir halten fest an den Grundsätzen des christlichen Glaubens. Das Wirken Jesu Christi ist Vorbild für unser Leben. Wir handeln aus der Verantwortung, die sich aus der Zugehörigkeit des Verbandes zur katholischen Kirche und unserem Glauben an Gott ergibt.

Verantwortung gegenüber anderen

Wir stehen in der Verantwortung zur Mitgestaltung der lokalen, nationalen und internationalen Gemeinschaft. Wir leisten einen Beitrag zur Weiterentwicklung der Gesellschaft zu mehr Gerechtigkeit und Frieden. Wir achten die Würde der Mitmenschen und schützen die Natur.

Verantwortung gegenüber sich selbst

Wir nehmen den Schutz und die Weiterentwicklung der eigenen Person bewusst in die Hand. Der Verband unterstützt uns besonders bei der Weiterentwicklung unserer Persönlichkeit.


Das Gesetz

Als Pfadfinderin, als Pfadfinder ...



... begegne ich allen Menschen mit Respekt und habe alle Pfadfinder und Pfadfinderinnen als Geschwister.

... gehe ich zuversichtlich und mit wachen Augen durch die Welt.

... bin ich höflich und helfe da, wo es notwendig ist.

... mache ich nichts halb und gebe auch in Schwierigkeiten nicht auf.

... entwickle ich eine eigene Meinung und stehe für diese ein.

... sage ich, was ich denke, und tue, was ich sage.

... lebe ich einfach und umweltbewusst.

... stehe ich zu meiner Herkunft und zu meinem Glauben.




Die pfadfinderische Methode

Die pfadfinderische Methode in der DPSG ist ein System fortschreitender Selbsterziehung junger Menschen:

• Aufeinander aufbauende und attraktive, an der Lebenswelt der Mitglieder orientierte Programme
• Gesetz der Pfadfinderinnen und Pfadfinder und das Versprechen
• Prinzip „Learning by Doing“
• Arbeit im Wechselspiel von Klein- und Großgruppen, die das fortschreitende Entdecken und die Übernahme von Verantwortung sowie die Erziehung zur Selbstständigkeit fördert.
Unter der Leitung Erwachsener unterstützen die Aktivitäten und Programme die persönliche Entwicklung junger Menschen

Die Altersstufen

Die Gruppen sind nach Alter aufgeteilt; das macht die Selbsterziehung einfacher und fordert Jede und Jeden. Innerhalb der großen Gruppe einer Altersstufe bilden sich zudem Kleingruppen, damit das Lernfeld übersichtlich bleibt.

Wölflinge und Jungpfadfinder

Die Wölflinge entdecken vor allem ihr alltägliches Umfeld und versuchen, es nach ihren Wünschen zu gestalten. Die Kinder sind zwischen 7 und 10 Jahre alt.

Jungpfadfinderinnen und Jungpfadfinder

...suchen und erleben Abenteuer. In ihrem Alter entdecken sie sich selbst, nehmen sich immer stärker als Jungen und Mädchen wahr – typisch für Teenager im Alter von 10 bis 13 Jahren.

Pfadfinder und Rover

»Wagt es« ist das Leitbild der Pfadfinderinnen und Pfadfinder. Sie brechen aus ihrem Alltag aus, stecken sich Ziele und versuchen, sie zu erreichen. Eine spannende Lebensweise für Jugendliche im Alter von 13 bis 16 Jahren. Roverinnen und Rover treffen Entscheidungen für ihre Zukunft. Sie packen an und entdecken die Welt mit ihren Menschen und Kulturen. Passend für junge Erwachsene im Alter von 16 und 21 Jahren.
Volljährige Mitglieder können sich jederzeit als Leiterinnen und Leiter engagieren. Sie leiten und begleiten in Teams die Gruppen.


Internationale Gerechtigkeit Gerechtigkeit ist Pfadfinderinnen und Pfadfindern in der DPSG ein wichtiges Anliegen. Sie engagieren sich gegen Armut vor ihrer Haustür und in der Welt. Sie setzen sich für echte Gleichberechtigung der Geschlechter ein. Mit Menschen mit Behinderung leben sie partnerschaftlich zusammen.
Menschen aller Nationen und Religionen mischen mit, während die DPSG zur katholischen Kirche gehört. Internationale Gerechtigkeit ist ein Schwerpunkt der DPSG.

Ökologisches Engagement

Die Schöpfung bewahren ist für Pfadfinderinnen und Pfadfinder eine große Aufgabe. Durch einfaches Leben versuchen sie, Ressourcen zu schonen und Umwelt zu schützen. Bei ihrem Handeln denken die Mitglieder der DPSG an die Folgen für künftige Generationen.

Einsatz für den Frieden

Gewaltfreies Zusammenleben ist nicht immer leicht, aber ein Ziel des Pfadfindens. Im Kleinen und Großen setzen sich Pfadfinderinnen und Pfadfinder für den Frieden weltweit ein, zum Beispiel durch Partnerschaften mit Gruppen in anderen Ländern.
Das Friedenslicht aus Bethlehem bringen Mitglieder der DPSG gemeinsam mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern anderer deutscher Verbände seit vielen Jahren an Weihnachten zu den Menschen in Krankenhäusern, Altenheimen, Obdachlosenunterkünften oder in Wohnzimmer der Nachbarschaft. Sie setzen damit ein Zeichen für den Frieden in der Welt.
Mit Pfadfinderinnen und Pfadfindern in Palästina verbindet die DPSG ebenso eine feste Freundschaft wie mit den Scouts in Rwanda und Bolivien.


Die Jahresaktion »Flinke Hände und flinke Füße« sind in jedem Jahr für eine gute Sache im Einsatz. Seit 1962 läuft die Jahresaktion der DPSG ohne Pause.
Zunächst wurde im Westerwald das Bundeszentrum Westernohe der DPSG für Menschen mit Behinderung eingerichtet. Gruppen planten Freizeiten mit behinderten und nichtbehinderten Kindern oder Jugendlichen. Bis heute hat sich das nicht verändert.
Bei den Jahresaktionen sammeln die Pfadfinderinnen und Pfadfinder Geld für Projekte. Aber sie setzen sich auch mit den Ursachen von Ungerechtigkeit sowie mit dem Leben junger Menschen auseinander, die im Zentrum der Jahresaktion stehen.

Die Themen der Jahresaktion

Rwanda ist ein Land, das immer wieder Thema einer Jahresaktion ist. Ausbildungszentren wurden dort gebaut, die HIV- und Aidsprävention unterstützt. Bolivien ist ein anderes, in dem mit Hilfe der DPSG Begegnungszentren errichtet oder Saatgut gestiftet wurden.
Die Themen wechseln von Jahr zu Jahr, mal geht es um Menschen mit Behinderung, um Ökologie, um den Erhalt der Menschenwürde oder internationale Solidarität.
Wenn notwendig, reagiert die DPSG auch spontan auf Probleme. So wurden 1994 befreundete Pfadfinderinnen und Pfadfinder aus dem Bürgerkrieg in Rwanda evakuiert.


1500 Stämme vor Ort

In rund 1500 Stämmen sind Pfadfinderinnen und Pfadfinder bundesweit aktiv. Im Stamm wird konkret mit Kindern und Jugendlichen gearbeitet. Hier werden Aktionen umgesetzt, hier pulsiert das Leben.
In Bezirken sind die Stämme auf regionaler Ebene vernetzt. Dort begegnen die Gruppen einander, Leiterinnen und Leiter nehmen dort auch Angebote zur Ausbildung wahr.

25 Diözesanverbände

Die 25 Diözesen sind das Gerüst des Verbandes. Die Diözesen wählen Vertreter zur Bundesversammlung, sie leisten Ausbildung der Leitungskräfte, schaffen Raum für Modellveranstaltungen und sichern Ressourcen für Arbeit.

Der Bundesverband

Im Bundesverband setzt die Bundesleitung die Beschlüsse der Gremien um. Er vertritt den Verband gegenüber Politik, Gesellschaft und Kirche, sichert das Ausbildungsangebot, schafft pädagogische sowie inhaltliche Grundlagen und verwaltet den gesamten Verband mit Hilfe des Bundesamtes Sankt Georg e.V.; auch hier werden Ressourcen erschlossen und gesichert.

100 Jahre Pfadfinden

Im Jahr 1929 wurde übrigens die DPSG in Altenberg (bei Köln) gegründet. Seitdem wuchs sie auf rund 95.000 Mitglieder. Über den Ring deutscher Pfadfinder (RdP) ist der Verband Teil der Weltpfadfinderbewegung (World Organisation of Scout Movement WOSM) mit 30 Millionen Pfadfinderinnen und Pfadfindern. Lord Robert Baden-Powell gründete diese Bewegung im Jahr 1907. Sie feiert also bald 100. Geburtstag.

Vielen Dank für die Aufmerksamkeit!
 
Mehr Info

Gruppenräume

DPSG Stamm Ulm-Nord
Mähringer Weg 75
89075 Ulm

Telefon
(0731) 705 126 5

Wö-Leitung 7-10 J.

Julian Alex
(0176) 218 192 14

erreichbar von Mo. – Sa. 17 – 20 Uhr

Jupfi-Leitung 11-13 J.

Simon Wolf
(0177) 415 379 1

erreichbar von Mo. – Sa. 18 – 21 Uhr

Pfadi-Leitung 14-16 J.

Maximilian Ceblin
(0176) 820 858 45

erreichbar von Mo. – Sa. 19 – 21 Uhr